Wenn man es erkennt, war es nicht das Ende: Über die Unverständlichkeit der Zeit
Der Vortrag diskutiert die Möglichkeit, das Fortschrittsdenken der modernen Gesellschaft als Fassade variantenreicher Zeitformen zu verstehen. Zwischen tempus und aeternitas, Anfang und Ende, Revolution und Evolution ist, wie sich alltäglich zeigt, sehr viel Platz.
Das Zeitalter der digitalen Medien ist nicht durch einen plötzlichen Umbruch und einer Zeit danach gekennzeichnet. Es handelt sich vielmehr um einen Veränderungsprozess, der zu einer laufenden Transformation gesellschaftlicher Kommunikationsverhältnisse beiträgt, weil die jeweils neuen Kommunikationstechnologien die Produktionsbedingungen von Kommunikation und Wissen direkt angehen. So gesehen, befinden wir uns in einem laufenden Umbruchsprozess, dessen Zeit danach wir zwar herbeisehnen, dessen Ende aber nicht absehbar ist. Die Lage wird unhaltbar
Eine Vorlesung von Prof. Maren Lehmann im Rahmen der vom artsprogram und vom „Arts & Humanities LAB“ veranstalteten Ringvorlesung zum Jahresthema „Die Zeit danach“.
https://www.zu.de/newsroom/termine/2026/20260303_ringvorlesung-lehmann.php
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Zeppelin Universität Campus Fallenbrunnen
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