Ausstellung im Zeppelin Museum: Wege in die Abstraktion

Freitag, 29. November 2019 Sonntag, 01. November 2020
Martha Hoepffner Selbstbildnis von 1935, Fotocollage
Marta Hoepffner, Selbstbildnis 1935 © Estate Marta Hoepffner

Marta Hoepffner und Willi Baumeister

Marta Hoepffner ist eine zentrale Vertreterin der experimentellen Fotografie. Ihr Oeuvre ist bis heute eher unbekannt und nur selten in Ausstellungen gezeigt worden. Mit über 50 Werken, die einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen geben, widmet das Zeppelin Museum der Fotografin eine große Ausstellung. Gezeigt werden frühe s-w fotografische Experimente (Fotogramme, Mehrfachbelichtungen und Solarisationen), ihre Porträts bis hin zu den farbfotografischen Studien. Gegenübergestellt werden ihre Arbeiten den Gemälden von Willi Baumeister, von ihm werden über 20 Werke zu sehen sein. Hoepffner war ab 1929 an der Frankfurter Kunstschule die Schülerin von Baumeister, einem der bedeutendsten abstrakten Maler. Als er 1933 seine Professur verliert, verlässt auch sie die Schule. Die Impulse, die Hoepffner von Baumeister erhält, sind prägend für ihre künstlerische Entwicklung. Denn obwohl die beiden KünstlerInnen auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet sie der Weg in die Abstraktion: Baumeister als Maler und Hoepffner als Fotografin.

Die Ausstellung stellt das vielfältige Werk der Künstlerin vor, die präsentierten Arbeiten reichen von den 1930er bis in die 1970er Jahre. Neben Werken aus der Sammlung des Zeppelin Museums sind in der Ausstellung hochkarätige Leihgaben und Archivalien zu sehen.

Veranstaltungsort & Veranstalter

Veranstaltungsort
Zeppelin Museum
Seestraße 22
88045 Friedrichshafen
http://www.zeppelin-museum.de
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Veranstalter
Zeppelin Museum
Seestraße 22
88045 Friedrichshafen
Tel. +49 7541 38010
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