BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/WES Cal (wes_cal)//DE
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:https://kalender.friedrichshafen.de_43960
DTSTAMP:20260907T170135
DTSTART:20261128T200000
DTEND:20261128T230000
CATEGORIES:Kino,Kino
SUMMARY:Was an Empfindsamkeit bleibt
DESCRIPTION:In Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Friedrichshafen im Rahmen der Orange Days (25.11.-10.12.)\r\nAusklang im Foyer mit Gelegenheit zum Austausch.\r\nVierzehn Jahre sind vergangen, seit Filmemacherin Daniela Magnani Hüller einen versuchten Femizid durch einen Mitschüler überlebt hat. Doch die Ereignisse von damals sind nicht abgeschlossen. Erinnerungen an Wärme und Zuversicht stehen neben Erfahrungen von Kälte und Brutalität, einzelne Bilder und Begegnungen sind geblieben, andere haben sich verändert oder verschoben. In „Was an Empfindsamkeit bleibt“ kehrt Magnani Hüller zu dieser Zeit zurück – und zu den Menschen, die sie damals begleitet haben.\r\nDabei folgt der Film keiner klassischen chronologischen Rekonstruktion. In einer fragmentarischen und selbstreflexiven Erzählform nähert sich die Regisseurin dem Erlebten aus der Gegenwart heraus an. Sie trifft Menschen wieder, die in den drei Jahren rund um die Tat eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielten: eine Lehrerin, eine ehemalige Mitschülerin, einen Arzt, einen Staatsanwalt, eine Kommissarin, ihre Halbschwester und eine Freundin in Brasilien. Was erinnern sie? Was haben sie damals wahrgenommen? Und wie unterscheiden sich ihre Erinnerungen von denen der Betroffenen selbst?\r\nAus diesen Gesprächen entsteht nach und nach ein vielstimmiges Bild der Vergangenheit. Magnani Hüller sucht dabei nicht nur nach Fakten, sondern nach Antworten auf Fragen, die sie über viele Jahre begleitet haben. Die Reise führt von München bis nach Rio de Janeiro und verbindet persönliche Erinnerung mit den Perspektiven derjenigen, die damals unmittelbar oder mittelbar beteiligt waren. Gerade die Unterschiede zwischen den Erzählungen machen sichtbar, wie komplex Erinnerung ist – und wie sehr ein einschneidendes Erlebnis noch lange danach in Beziehungen, Wahrnehmungen und Biografien weiterwirkt.\r\n„Was an Empfindsamkeit bleibt“ ist damit zugleich persönliche Spurensuche und filmische Auseinandersetzung mit Gewalt, Erinnerung und Selbstbestimmung. Daniela Magnani Hüller macht ihre eigene Position zum Teil des Films und hinterfragt, was sich im Rückblick überhaupt rekonstruieren lässt. Statt einfache Antworten zu geben, lässt der Film Brüche, Widersprüche und Leerstellen bestehen. Gerade darin liegt seine besondere Intensität: Das Erlebte wird nicht zu einer abgeschlossenen Geschichte geordnet, sondern bleibt als etwas Gegenwärtiges spürbar.\r\nDer Dokumentarfilm wurde 2026 im Forum der Berlinale gezeigt und für den Berlinale Dokumentarfilmpreis nominiert. Die Dokumentarfilmjury zeichnete ihn zudem mit einer „Special Mention“ aus. „Was an Empfindsamkeit bleibt“ ist ein persönlicher und zugleich weit über die individuelle Geschichte hinausweisender Film über das Erinnern nach einer Gewalterfahrung – und über die Frage, was von Empfindsamkeit, Vertrauen und Nähe bleibt, wenn das eigene Leben durch einen einzigen Moment grundlegend verändert wurde.\r\nGenre: DokumentarfilmLand: DeutschlandJahr: 2026Buch und Regie: Daniela Magnani HüllerLänge: 91 Min.FSK: 16Kinostart: 14. Mai 2026Auszeichnungen: Berlinale Forum 2026, nominiert für den Berlinale Dokumentarfilmpreis, „Special Mention“ der Dokumentarfilmjury\r\nKartenverkauf: Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse im Cinéma 17 im Karl-Maybach-Gymnasium, jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.\r\nEs ist nur Barzahlung möglich.\r\nEintritt: 6 Euro (regulär), 5 Euro (ermäßigt für Schüler, Studierende und Mitglieder des culturverein caserne e. V.)
LOCATION:Cinéma 17 im Karl-Maybach-Gymnasium,  Friedrichshafen
ATTACH:https://kalender.friedrichshafen.de/fileadmin/BENUTZERDATEN/friedrichshafen.de/Veranstaltungen/Kulturverein_Friedrichshafen/Design_ohne_Titel_2_.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR