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SUMMARY:Kunstinstallation AQUASPHÄRE: Zwischen Überfluss und Klimakrise – der Bodensee im Wandel
DESCRIPTION:Wie selbstverständlich öffnen wir mehrmals am Tag den Wasserhahn und es fließt einfach so genießbares Wasser heraus. Erst bei einem Rohrbruch oder bei Wartungsarbeiten kommen wir eventuell ins Trudeln. Derzeit fließen in den Bodensee sekündlich etwa 300 Kubikmeter Wasser hinein und 200 hinaus. Und doch merken wir, dass auch der See vor neue Herausforderungen bewältigen muss, wie beispielsweise Trockenphasen, die Quaggamuschel oder zu wenig Sauerstoffdurchmischung im Winter. \r\nDie Vereinten Nationen haben im Januar vor einem weltweiten „Wasserbankrott" gewarnt. Freilich ist die Situation in südlicheren, trockeneren Regionen dramatischer als bei uns, dennoch: Wasser ist ein kostbares Gut. Es gilt als absolute Grundbedingung für Leben, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung. Wasser ist in unterschiedlichen Formen vorhanden, flüssig natürlich, dann aber auch als Dampf und Luftfeuchtigkeit, gefroren im Eis der Gletscher und als essenzieller Bestandteil unseres Körpers. \r\nDer Begriff „Aquasphäre" steht für alles Wasser der Erde. Mit einer Kunstinstallation, die vom 10. Juni bis 12. Juli in St. Nikolaus zu sehen ist, lädt die Offene Stadtkirche dazu ein, sich dem Thema auf besondere Weise zu nähern. Die Häfler Künstlerin Brigitte Messmer wird dazu eine große Schale, geborgen in einem Stahlkubus, im Altarraum platzieren, randvoll gefüllt mit Wasser, ja, überlaufend durch einen steten Tropfen. Die besondere Atmosphäre des Hochchors zwischen Altar und Tabernakel, die Spiegelung der Glasfenster im Altarraum – man muss dies bewusst für sich entdecken und ist eingeladen zu verweilen, auf den Tropfen zu lauschen oder selbst aktiv zu werden: einen Stein, eine Blume ins Wasser zu geben. \r\nSeit über hundert Jahren leistet das Institut für Seenforschung, Langenargen, wissenschaftliche Arbeit vor allem zur Untersuchung des Bodensees. \r\nGemeinsam mit dem gleichnamigen Förderverein lädt es zu einem Dialog im Altarraum mit Dr. Härtl-Brandl vom Institut, sowie der stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Iris Steger, über das Thema „Zwischen Überfluss und Klimakrise – der Bodensee im Wandel" ein. 
LOCATION:St. Nikolaus – Stadt, 88045 Friedrichshafen
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